Die Chronik des VfL Wolfsburg
f 1, 2007 by admin
Filed under Tradition, VfL Wolfsburg
So fing alles einmal an: Die ersten zehn Jahre
Fußball ist heute mehr denn je auch in Wolfsburg ein Magnet für Fußballbegeisterte aus Stadt und Land. Zu den Spielen der Lizenzspielermannschaft kommen regelmäßig zwischen 20.000 und 30.000 Zuschauer – aber war das in Wolfsburg schon immer so? Mitnichten, denn als der VfL anfing, gab es nur eines: den unerschütterlichen Willen, wieder Sport zu treiben und Fußball zu spielen.
So entstanden die Vereinsfarben Grün-Weiß
Der damalige Kreisjugendpfleger Bernd Elberskirch hatte noch zehn Jerseys (heute nennt man sie Trikots) in Grün auf Lager. Privat gespendete Bettlaken waren das Material für die ersten Hosen, die die Frauen nähten. Dass dieses Grün-Weiß nicht nur die Vereinsfarbe blieb, sondern später sogar zur Stadtfarbe avancierte, erfüllt heute alle VfLer mit besonderem Stolz!
Die schwierigen ersten Jahre
1946: Zu Beginn dieses Jahres fast das “Aus” für die gerade aufgebaute Fußballmannschaft: Mitte Januar trat die gesamte Fußballmannschaft zum 1. FC Wolfsburg über, nachdem man noch ein Spiel gegen den TSV Sülfeld mit 5:1 gewonnen hatte. “Jupp” Josef Meyer blieb als einziger Aktiver zurück. Er machte sich sofort auf den Weg zu Willi Hilbert, um zu beraten, wie man ganz schnell wieder eine spielfähige Mannschaft zusammenbekommt. Beide “verpflichteten” innerhalb weniger Tage eine bunt zusammen gewürfelte Mannschaft, nur wenige Spieler hatten zuvor jemals Fußball gespielt. Hermann Heuser (späterer Chef der erfolgreichen VfL-Handballer), Heinz Walter (Boxer), Ernst Buchert, die Gebrüder Schwarzenbart, Heinz Birg und andere bildeten das neue Team, das gleich im ersten Spiel gegen eine englische Besatzungsmannschaft mit 0:8 verlor. Aber die Basis war da, und nur das zählte! Ein Jahr nach dem Start konnte der erste Titelgewinn (Kreismeister Gifhorn) verbucht werden.
Die “Sportler der ersten Jahre”
Begann der VfL 1946 mit einer Herrenmannschaft, so ging er in das Jahr 1947 bereits mit zwei Senioren-, einer Jugend- und einer Schülermannschaft. 1948 gab es schon vier Jugend- und vier Schülermannschaften und 1955 zählte die Sparte sechs Herren, fünf Jugend und vier Schülermannschaften mit 632 Mitgliedern. Willi Hilbert, Josef Meyer, Friedel Geduldig, Andreas Böhm, Hugo Tacke, Viktor Schwab und schließlich Dr. Willi Wolf sowie Rudolf Zenker haben in diesen Jahren unter großen persönlichen Opfern den Grundstein gelegt, um die Fußballsparte auf ihren jetzigen Höhenflug zu bringen. Dabei darf ebenso wenig der ab 1948 für mehr als vierzig Jahre im Spartenvorstand tätige Günther Brockmeyer vergessen werden wie auch Albert Sulewski, der sich um den Aufschwung der Jugend besonders verdient gemacht hat.
http://www.vflwolfsburg.de/intern-geschichte.html


