Wolfsburgs Gespür für die Presse

Dieser Tage liest man in der deutschen Presselandschaft allerhand über Wolfsburg. Die hat natürlich in erster Linie mit der bevorstehenden deutschen Meisterschaft des VfL zu tun, dennoch sieht man auch gerne über den Fußball-Teller hinaus und schaut auf die Stadt. Das es aber in der Presselandschaft auch Redaktionen gibt, die nur allzugerne Klischees ihrer wohl meist geringfügig gebildeten Leserschaft bedient ist für wolfsburger Bürger nichts Neues, nur in diesen Tagen fällt es vermehrt auf. Man hat aber in Wolfsburg über die Jahre ein feines Gespür für solche Dinge entwickelt, dies gilt sowohl für die Bürger, als auch für den größten Arbeitgeber (auch Geldgeber der überregionalen Zeitungen) der Stadt. Man wird die Konsequenzen ziehen, unrecherchierte Dinge als Fakten zu verkaufen und absolut falsche und polemische Dinge zu verbreiten und dem Ansehen der Stadt zu schaden, wird nicht ungestraft bleiben. Die Abozahlen und Anzeigenschaltungen aus Wolfsburg werden zurückgehen. Das es aber auch anders geht, zeigen heute einmal mehr die Hamburger Morgenpost und die tageszeitung aus Berlin. Hier legt man wert auch die Betrachtung zweier Seiten und gründliches Recherchieren. Man kann es nicht jedem Recht machen, man kann nicht jedem Leser nach dem Mund schreiben, man kann aber verlangen das nichts ungeprüft verbreitet wird, man kann verlangen das persönliche Eitelkeiten vor der Wahrheit den kürzeren ziehen. Auch hier hat man in Wolfsburg ein feines Gespür. Nicht überall ist man sich über die Konsequenzen im Klaren.

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