Weltmeisterliches aus Wolfsburg

Es ist Weltmeisterschafts-Zeit in Wolfsburg. Viele Besucher aus aller Welt kommen nach Wolfsburg und besuchen neben den Spielen in der Arena am Allerpark Wolfsburg (in der WM-Freien-Zeit VOLKSWAGEN-Arena) natürlich auch die anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt. National genießt Wolfsburg leider keinen so guten Ruf, was in diesen Tagen immer wieder durch zynische und unsachliche Presseartikel deutlich wird.

International ist der Ruf ein anderer. Hier freut man sich auf den Besuch in Wolfsburg, Autostadt, Phaeno, Kunstmuseum, das Schloss und auch das Stadion stehen auf dem Programm. Das Ritz-Carlton-Hotel in dem die Frauen-Nationalmannschaft ihr Lager hatte, war immer wieder auch im Fokus der Besucher. Selbst die auch international bekannte VW-Currywurst und lockt auch den ein oder anderen an die Aller. So zu lesen im Spiegel.

Die WM ist für Wolfsburg jetzt schon leider vorbei. Zumindest als Gastgeber der Spiele, “Public-Viewing” wird natürlich bis zum Finale weiter angeboten. Leider war für die Deutsche Frauen-Mannschaft in Wolfsburg Endstation, so dass das Interesse bundesweit sicher etwas abnehmen dürfte.

Insgesamt war die Weltmeisterschaft für Wolfsburg aber ein voller Erfolg. Man war ausverkauft und konnte sich als guter und weltoffener Gastgeber zeigen der nicht nur modern und selbstbewusst ist, sondern auch ganz anders. Anders als viele deutsche dachten, und auch anders als sich viele ausländische Besucher Deutschland vorstellten.

VfL Wolfsburg A-Jugend ist Deutscher Meister 2011

Juni 20, 2011 by admin  
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Zum ersten Mal ist eine Jugendmannschaft des VfL Wolfsburg Deutscher Meister geworden. Die Mannschaft von Trainer Stephan Schmidt entschied am 19.06.2011 das Finale in Wolfsburg gegen den 1. FC Kaiserslautern 4:2 (1:0) für sich und sicherte sich bei der zweiten Finalteilnahme nach 2008 (0:2 gegen den SC Freiburg) den ersten Titel.

1 : 0 Kevin Scheidhauer 11. (Wolfsburg)
2 : 0 Kevin Scheidhauer 55. (Wolfsburg)
2 : 1 Nils Rattke 59. (Kaiserslautern)
3 : 1 Kevin Scheidhauer 73. (Wolfsburg)
3 : 2 Sascha Simon 74. (Kaiserslautern)
4 : 2 Akaki Gogia 78. (Wolfsburg)

Eindrücke vom Spiel gibt es bei DFB-TV:

http://tv.dfb.de/index.php?view=3456

Die Leiden des jungen Meisters

Februar 8, 2010 by admin  
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Die Stimmung könnte fast nicht gedämpfter sein in Wolfsburg als sie derzeit ist. Die Meisterschaft aus dem letzten Mai scheint schon Jahre her zu sein. Die Abstiegskämpfe 2006 und 2007 sind schon längst vergessen und verdaut. Nach dem 9. sieglosen Spiel in Folge herrscht Untergangsstimmung beim VfL.

Das Warten auf den Befreiungsschlag

Gegen Bayern darf man verlieren, auch zuhause, auch als amtierender Meister. Doch die Vorstellung am Samstag ließ tief blicken. Da liegt doch vieles im Argen was ein ausgetauschtes Trainerteam alleine nicht verantworten kann.

Jetzt geht es gegen zum derzeitigen ungeschlagenen Spitzenreiter Leverkusen und dann kommt Messias Meistermacher Magic Magath zurück nach Wolfsburg. Man kann sich nicht vorstellen das man hier viel erwarten kann. Man hat eher das Gefühl das man selbst in allen ausstehenden Bundesligaspielen bei Freebet-Anbietern die höhere und damit unwahrscheinlichere Siegquote haben wird.

Man hofft das ein vielleicht überraschender Erfolg, einer ganz ohne Nackenschlag wie zuletzt in Hamburg dem Team wieder auftrieb geben kann. Die Hoffnung bleibt, die Angst vor dem Totalabsturz allerdings auch.

Das Warten auf den neuen Trainer

Mögliche neue Trainer die derzeit in den Gazetten kursieren werden sich ihren möglichen Arbeitsplatz ganz genau ansehen und überlegen ob sie das Ruder im nächsten Jahr hoffentlich noch in der ersten Bundesliga rumreißen können.

Doch derzeit wird sich wohl kaum ein Trainer diese Aufgabe zutrauen. Selbst ein Outing mit einem Konzept in der Tasche wird man sich nicht trauen. Zwar könnte es sich der VfL leisten einen neuerlichen Neuanfang zu wagen, doch das dieser schnell Früchte tragen wird ist wohl unwahrscheinlich. Die Kritiker in Wolfsburg werden immer kritischer, die Ungeduld schlägt immer schneller in Nervosität um doch die Misserfolge schlagen nicht in Erfolgserlebnisse um. All das macht das Pflaster Wolfsburg immer noch zu dem wohl schwierigsten Bundesligastandort für einen Trainer in Deutschland. Nach Felix im Wunderland ist das grünweiße Schlaraffenland etwas ausgemergelt. Die Saat wurde bestellt und wird demnächst hoffentlich ausgesät, doch bei diesem harten Winter und gefrorenen Böden schlagen Keime nur schlecht an.

Es kann doch keinen Fußballgott geben

November 22, 2009 by admin  
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Für den Fußball in Deutschland, insbesondere in Niedersachsen ist dieser Monat November ein wahrlich schlechter.

Da nimmt sich ein sympathischer Nationaltorwart von Hannover 96 das Leben, ein Thierry Henry fällt nichts besseres ein als den Franzosen das WM-Ticket nach Südafrika per Hand zu lösen und dann droht der bisher größte Wett-Skandal auf den europäischen und insbesondere deutschen Fußball zu zurollen. Nicht ganz unbeteiligt hierbei soll der Niedersächsische Zweitligist VfL Osnabrück sein.
Zu allem Überfluss spielt sich in Wolfsburg ein Schauspiel ab, welches man nur mit plötzlich auftretendem Tomaten-auf-den-Augen-Syndrom beim Schiedsrichtergespann erklären kann.

Hier wurde zunächst kleinlich Abseits-Stellungen halluziniert oder Fata Morgana ähnlich Bälle in den Fängen des Nürnberger Torhüters gesehen, die dann doch noch ins Tor konnten, ohne natürlich als Treffer anerkannt zu werden. Dann jedoch wurde alles anders. Plötzlich wurde nichts mehr gesehen. Weder Andreas Wolf’s Stollen im Gesicht von Edin Dzeko noch der Tritt von Raphael Schäfer in die empfindlichste Region von Zvjezdan Misimovic. Auch Josues hartes Einsteigen gegen den Nürnberger Josue wurde nicht gesehen. So hätte die Begegnung des Deutschen Meisters gegen den 1. FC Nürnberg nicht nur Tor und Chancenreich, sondern auch Farbenfroh enden können. Eine 2:3 Niederlage gegen den Aufsteiger wird nun wieder die Kritiker von Armin Veh auf den Plan führen. Zugegeben, diese Niederlage hätte trotz der Fehlentscheidungen nicht sein müssen. Marcel Schäfer hatte einen unterirdischen Tag erwischt und Edin Dzeko bringt beste Chancen aus kürzester Distanz nicht im Nürnberger Tor untern. Die Innenverteidigung ist nicht ganz bei der Sache und müsste im nächsten Spiel mal eine Denkpause erhalten, dennoch ist das Problem nicht beim Trainer zu suchen. Mangelnde Fitness konnte man nicht feststellen. Es ist viel mehr ein mentales Problem, und das Problem das alle beim Meister etwas reißen wollen.

Jetzt bleibt zu hoffen am Mittwoch in Moskau einen Punkt zu holen um dann gestärkt bei den nahezu galaktischen Bremern etwas zu holen. Wie auch immer, der Fußballgott hat sich eine Auszeit genommen, oder aber er ist jetzt durch Wetten sehr reich geworden und hat es nicht mehr nötig als Gottheit zu arbeiten und lässt den Dingen seinen Lauf.